Kochen auf Thailändisch

Kochen auf Thailändisch

Das exotische Essen macht einen Teil des Reizes aus, den dieser Urlaub hat. Gestern haben wir darum einmal die Seiten gewechselt und selbst gekocht. Natürlich unter fachkundiger Anleitung im Rahmen eines Kochkurses. 

Der Kurs begann mit einem Abstecher auf den lokalen Markt, um dort frische Zutaten einzukaufen. Unsere Kursleiterin erzählte uns dabei auch noch einige interessante Dinge über die bunten und uns teilweise unbekannten Dinge, die überall angeboten wurden. 

Für das Kochen hatte jeder der acht Teilnehmer unserer Gruppe einen eigenen Arbeitsplatz mit Gasherd zur Verfügung. Aus einer Auswahl von verschiedenen Hauptgerichten konnte dann jeder jeweils ein Curry, ein frittiertes Gericht und eine Suppe auswählen. Dazu kamen noch zwei Vorspeisen und zwei süße Nachspeisen. Obendrauf gab es dann zusätzlich drei typische Speisen aus der nördlichen Heimat unserer Kursleiterin. Zusammen mit der selbstgemachten Currypaste kamen so elf verschiedene Rezepte zusammen. 
Der Kurs dauerte rund fünf Stunden und war echt sehr unterhaltsam und lehrreich. Wir bekamen viele Tipps zum Kochen  und auch einige Anekdoten über Thailand erzählt. Beispielsweise die Information, dass man Thailand seinen Gasherd immer nur auf max betreibt, um bei zubereitetem Fleisch auf Nummer sicher zu gehen, da die Kühlung auf den Märkten nicht immer ideal ist.
Das Kochen wechselte sich immer mit dem Verspeisen des eben zubereiteten Gerichts ab, sodass sich Müdigkeit und Sättigungsgefühl von Stunde zu Stunde steigerten. Der Kurs hat wirklich sehr viel Spaß gemacht und direkt noch das Abendessen gespart. Richtiger Hunger wollte sich am Abend nämlich nicht mehr einstellen. 
Als wir am Abend noch auf der Suche nach einem Schlummertrunk durch die Stadt liefen, hörten wir auf einmal  viele Stimmen. Wir folgten ihrer Richtung und standen plötzlich mitten in einem Nachtmarkt. Nur war dieser im Vergleich zu allen Märkten, die wir bisher besucht hatten, riesengroß. Er erstreckte sich sicherlich über eine Länge von mehr als einem Kilometer und dazu noch in Seitenstraßen und diverse Innenhöfe. Trotz der vielen Leckereien, die überall angeboten wurden, hatten wir aber immer noch keinen rechten Hunger und begnügten uns mit einem Eis und einem Saft. 

Morgen verlassen wir dann Chiang Mai schon wieder in Richtung Süden.