Chiang Mai

Chiang Mai

Gestern früh stand für uns der Abschied aus Bangkok an. Während der rund 45 Minuten im Taxi auf dem Weg zum Flughafen durften wir nochmal den wirklich krassen Verkehr in der Stadt bestaunen. Unzählbar viele Autos, Taxis, Tuk Tuks und Roller folgen Regeln, die ich nicht durchschauen konnte. Aber irgendwie funktioniert es. 

Die Fahrt und der anschließende, einstündige Flug in den Norden nach Chiang Mai verliefen reibungslos, sodass wir zur Mittagszeit in unserem Hotel einchecken konnten.  

Danach schlenderten wir durch die Stadt, um etwas zu Essen zu finden. Chiang Mai ist zwar die zweitgrößte Stadt des Landes, im Vergleich zu Bangkok aber nur sehr klein. Und das spürt man. Hier ist deutlich weniger Hektik, obwohl manche Straßen sehr umtriebig sind. Die Atmosphäre ist sehr angenehm. 

Am Nachmittag besuchten wir dann einen großen Tempel in der Stadt. Es gibt hier zwar hunderte Tempel, aber manche muss man einfach gesehen haben, weil sie durch ihre Größe und Schönheit herausstechen. Der Wat Chedi Luang Worawihan ist definitiv von dieser Sorte. Den Abend verbrachten wir auf dem Nacht Basar der Stadt. Dieser ist natürlich auf Touristen ausgelegt, aber dennoch sehr angenehm, da es dort nicht so eng zugeht und die Verkäufer nicht aufdringlich sind. 

Heute früh ging es dann direkt mit dem Kulturprogramm weiter. Knappe zwanzig Kilometer von der Stadt entfernt befindet sich eine große Tempelanlge auf einem Berg namens Wat Phra That Doi Suthep. Um dorthin zukommen, sind wir auf der Ladefläche eines umgebauten Pickups mitgefahren. Die prägen hier das Stadtbild und sind eine Alternative zu den Taxis. Die Fahrt dauerte knappe 45 Minuten und war schon ein Abenteuer für sich. Nachdem man die Stadt verlassen hat, führt der Weg in vielen Serpentinen den Berg hinauf. Ein Anblick, der mein Rennradherz höher schlagen ließ. 

Oben angekommen mussten die letzten Höhenmeter zur Tempelanlage über eine lange Treppe bewältigt werden. Was einen oben erwartete, war aber Lohn genug. Neben der sehr schönen Anlage gab es auch noch einen wunderbaren Blick auf die Stadt, der zum Schweifenlassen des Blicks einlud. 

Die Rückfahrt war übrigends nicht weniger abenteuerlich, als die Hinfahrt.