Chinatown Bangkok

Chinatown Bangkok

Heute früh ging es gut ausgeschlafen nach Chinatown. Wir hatten in den vergangenen Jahren bereits die Chinatowns in New York, San Francisco und London besucht und daher eine grobe Vorstellung von dem, was uns wohl erwarten würde. 

Die Variante in Bangkok unterschied sich dann aber doch davon. Hier waren die Gassen enger und einfach viel mehr Leben auf wenig Raum. Das hört sich vielleicht anstrengend oder stressig an, aber es wirkte nicht so. Ganz im Gegenteil. Als Touristen bräuchten wir aber etwas Zeit, um uns darauf einzustellen. 
Man stelle sich enge Gassen vor, die an beiden Seiten mit Verkaufsständen, Garküchen und Eingängen zu manchmal erstaunlich großen Geschäften gesäumt sind. Dazu kommen natürlich noch viele Menschen, die auf ebendiesen Gängen unterwegs sind. Und dazu kommen dann noch Motorräder und Tuk Tuks, die sich ebenfalls ihren Weg durch die Gassen und die darin befindlichen Gassen bahnen. Zugegeben, das hört sich wirklich stressig an – ist es aber nicht, wenn man sich erst einmal darauf einlässt. 
Sehr interessant sind auch die unzähligen Garküchen und die kleinen Verkaufsstände, die aller Leckereien und eine ganze Palette an, nun ja, Spezialitäten anbieten. Wir hatten ein Sammelsurium aus verschiedenen frittierten Sachen, exotischem Obst und natürlich auch wieder frische Konosnüsse. 
Am Abend machten wir einen Abstecher zur bekannten Khao San Road, jenem Eldorado aller Backpacker. Es war ganz spannend, diesen Hotspot einmal zu sehen. Obwohl es noch nicht richtig spät am Abend war und seit dem Tod des Königs die Parties und öffentlichen Feiern reduziert wurden, konnte man erahnen, was hier los ist, wenn die Sonne untergeht. Mit 20 hätte mir das sicher richtig viel Spaß gemacht. Aber so begnügten wir uns mit dem Besuch einer Bar und wurden auch nicht schwach, als uns zum wiederholten Male gegrillter Skorpion (anscheinend entweder eine lokale Spezialität oder eineMutprobe) angeboten wurde. 
Den Abend ließen wir dann nach einer längeren Fährt mit dem Expressboot bei einem leckeren Curry ausklingen. Morgen ist unser letzter ganzer Tag in der Stadt, denn am Donnerstag geht leider schon unser Flieger. 
Also der Flieger in den Norden, nicht zurück nach Deutschland.