Automatisierung auf dem Mac mit Hazel

Automatisierung auf dem Mac mit Hazel

Mein Computer ist für mich ein Werkzeug, mit dem ich arbeite und kreativ bin. Ich möchte sowenig Zeit wie möglich ist mit den immer gleichen Standardaufgaben verbringen. Denn genau dafür sollte ein Computer doch da sein, oder? Um uns Standardaufgaben abzunehmen. OS X bringt dafür schon einige Werkzeuge mit. Allen voran der Automator, mit dem sich Arbeitsabläufe automatisieren lassen.

Ich muss gestehen, dass ich damit nie wirklich warm geworden bin. Bei Bedarf habe ich mir dann lieber Shellskript geschrieben oder eben doch Hand angelegt. Das änderte sich alles, als ich Hazel entdeckte. Bei Hazel handelt es sich um ein Automatisierungstool, mit dem man Ordner überwachen kann. Für jeden überwachten Ordner kann mein eine beliebige Anzahl von  Regeln definieren, die auf den Inhalt angewendet werden. Hört sich vielleicht nicht direkt spektakulär an, aber ich war nach dem ersten Test der Demoversion sehr angetan.

Mir gefällt die einfache Art und Weise, wie ich in Hazel Regeln definieren kann. Neben einem gegeben Set von Bedingungen und Aktionen lassen sich auch Shellskripte, Automator Workflows oder Appleskripte einbinden, um den Funktionsumfang zu erweitern. Dadurch wird das Tool ziemlich leistungsfähig, ohne den Benutzer direkt durch eine komplizierte Syntax zu erschrecken. Dadurch kann man auch mal schnell nebenbei eine Regel hinzufügen. Genauso leicht, wie wenn man eine neue Regel in Mail erstellt.

Ich setzte Hazel zum Beispiel für die folgenden Dinge ein:

  • Organisation meines Downloads Ordners (Kennzeichnung von neuen / alten Dateien via Color Tag,…)
  • Automatische Konvertierung von geladen FLV Videos ins mp4 Format
  • Organisation diverser digitaler Dokumente (PDFs, Bilder mit NAS synchronisieren,…)

Ich kann jedem Mac User einen kostenlosen Test von Hazel ans Herz legen. Die 28$ für die Vollversion waren in meinem Fall gut investiertes Geld.