Was mir wichtig ist: weniger, als gedacht

Ich habe in den letzten Tagen ganz bewusst nach Dingen in meinem Besitz gesucht, die mir sehr wichtig sind. Insgesamt wollte ich zehn Dinge fotografieren und hier im Blog präsentieren. Anfangs dachte ich, dass es sicher schwierig werden würde, eine Entscheidung zu treffen. Aber dann wurde mir klar, dass es ganz anders ist. Es fällt mir unheimlich schwer, Dinge zu finden, die mir wirklich sehr wichtig sind.

Klar, ich habe schon viele Sachen, die ich gerne habe. Meine Laufschuhe. Mein Rennrad. Meine Küchenutensilien. Das kostbare Olivenöl. Mein iPhone. Lauter tolle Dinge, die ich jetzt nicht wegwerfen wollte. Aber auch keine Dinge, die enorm wichtig für mich sind.

Ich beende daher mein „10 Fotos Experiment“ und nehme eine sehr wichtige Erkenntnis für mich mit: die wirklich wichtigen Dinge muss man suchen. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch: man kann auf vieles verzichten, ohne es zu vermissen. Das möchte ich gerne im Hinterkopf behalten, wenn ich das nächste Mal alte Sachen aussortiere um Platz für Neues zu machen. Oder vielleicht noch besser: ohne Platz für Neues, sondern einfach nur Platz zu machen.