Von Zebras und Seeelefanten

Von Zebras und Seeelefanten

In den letzten beiden Tagen haben wir unsere Fahrt in Richtung Norden fortgesetzt. Unsere letzte große Station wird Mitte nächster Woche San Francisco sein. Und diesem Ziel werden wir uns jetzt Stück für Stück nähern.

Auf dem Weg dorthin gibt es aber noch viel zu entdecken. Gestern gab es einen längeren Zwischenstopp am Strand von Ventura. Wir kamen uns im Vergleich mit den Einheimischen ganz schön schlecht ausgerüstet vor. Denn während wir nur Handtücher, Badekleidung und Wasser dabei hatten, brachten die meisten anderen ihren halben Hausstand mit und drapierten Grills, Kühlboxen und Klappstühle am Strand.

Am Abend bezogen wir unser Quartier in einem Motel in King City. Auf dem Weg dorthin fuhr ich teilweise auf diesen endlos langen Straßen, die man aus Filmen kennt. Zusammen mit der Kulisse, die es drumherum gibt, ist das schon ein tolles Erlebnis. Und das sage ich, obwohl ich Autofahren eigentlich nicht so mag.

Heute früh machten wir uns dann nach dem Frühstück nach Piedras Blancas auf. An diesem Abschnitt der Küste hat sich eine große Kolonie von Seeelefanten niedergelassen. Und wenn es die Möglichkeit gibt, solche Tiere in der Natur zu beobachten, dann darf man sie sich ja wohl nicht entgehen lassen. Auf dem Weg dorthin durften wir aber erstmal einige Meilen auf der Küstenstraße Highway 1 fahren und dabei eine großartige Sicht genießen. Porno für den Sehnerv. Und obwohl die Aufnahmefähigkeit für tolle Dinge langsam ermüdet, entdeckten wir auf einer eingezäunten Weide am Rande des Highways plötzlich eine Herde Zebras. Ja, richtig gelesen: Zebras.

Das Ziel des Vormittags war dann ein richtiges Highlight. Ein großer Strandabschnitt, an dem Seeelefanten lagen und …nun ja lagen. Ab und an bewegte sich einer der schwerfälligen Kameraden, aber meist lagen sie einfach nur da und sonnten sich. Trotzdem war es toller Blick, der sich uns bot.

Danach machten wir uns auf den Weg nach Salinas. In der Heimatstadt von John Steinbeck befindet sich nämlich unser nächstes Motel. Unterwegs machten wir noch ein paar Mal Halt, um die Aussicht zu genießen und Fotos zu machen.

Die Landschaft von Kalifornien ist wunderbar vielseitig und sie macht es einem leicht, sich in sie zu verlieben.

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